Donnerstag, 17. August 2017

Inverness - Fort Williams

Der Vorteil eines Hotels in der Stadt: man ist nahe am Geschehen, keine lange Taxifahrten oder Busfahrten bis zum Hotel.
Der Nachteil: Es ist etwas lauter. In der Nähe des Hotels war eine Bar, die lange Musik hatte und lachende und schnatternde Besucher. Aber dann macht man einfach das Fenster zu und gut ist...
Das Frühstück war super in dem Hotel. Endlich gab es mal Porridge das wir probieren konnten.

Urquhard Castle

Unser erstes Ziel war Urquhard Castle. Die grösste und sehr alte Burgruhine Schottlands trohnt über dem Loch Ness. Von hier aus soll man eine wunderbare Sicht auf Loch Ness haben und auch die Burgruhine die man teilweise sogar noch besichtigen kann, soll sehr beeindruckend sein.
Da wir heute aber noch die Überfahrt mit der Fähre haben und ich da reservieren wollte/konnte waren wir schon früh unterwegs. Zu früh für eine Besichtigung, denn die begann erst ab 9:30 Uhr. Also ein paar Fotos gemacht und weiter geht es.
Und Loch Ness.... Hm, was soll ich da sagen, es ist ein langer (23 Meilen/37 Km) und vor allem tiefer (über 700 Meter) See. (Im Vergleich der Bodensee: 63km lang, ca. 250 Meter tief) Eigentlich nichts besonderes, wenn da nicht die Legende über das Seepferd Nessi wäre. Aber auch wir konnten Nessi nicht entdecken.....

Urquhard Castle

Eilean Donan Castle

Nach etwas mehr als einer Stunde kam schliesslich eine weitere "Filmkulisse" zum Vorschein. Eilean Donan Castle. Schon die Bilder die ich im Internet vor den Ferien gesehen hatte waren fazinierend. Genau so stelle ich mir eine Burg vor. eine kleine Insel die nur über eine Brücke erreichbar ist und darauf eine wunderschöne alte Burg.
Für die Filme "James Bond - Skyfall" und "Highlander, es kann nur einen geben" wurde diese Burg genutzt. Die £6.50 Eintritt waren alles andere als zu viel, denn die Burg ist in einem hervorragenden Zustand und wie es aussah, wird diese noch immer vom Clan der MacRea zu speziellen Anlässen genutzt.
Selbst in der Küche sah es so aus, als würde jeden Moment dass Essen serviert. Nebst den lebendsechten Puppen war auch das Essen sehr echt dargestellt.
P.S. Yukon interessierte sich sehr für die Speisen und mir bangte schon, dass er am einen oder anderen Teller knabbern würde.

Eilean Donan Castle

Eilean Donan Castle

Eilean Donan Castle

Isle of Skye

Das Wetter machte dem Schottischen ruf alle Ehre. Es regnete, dann Wind ohne Regen, Wind mit Regen, Sonnenschein ohne Wind und warm, dann wieder Sonnenschein mit Wind und kühl. Und das ganze innert wenigen Minuten...
Die Landschaft hier wurde immer karger und wir sahen nur noch wenige Schafe oder Rinder.
Über zwei Brücken kamen wir schliesslich auf die "Isle of Skye" die mir wärmstens empfohlen wurde. Da aber das Wetter hier sich wieder von der garstigen Seite zeigte und die Nebelwolken eher tief hingen waren wir eher von der Weite fasziniert. Gut, für die "Isle of Kye" bräuchte man etwas mehr Zeit als wir, die sie nur durchfuhren um zur Fähre zu kommen.

Überfahrt mit der Fähre

Die Überfahrt mit der Fähre war schön. Es hatte ganz schön Seegang und die Pasagiere, die gleich als erstes die Plätze draussen belegten erlebten ihr windiges Wunder...
Wir hielten uns da eher im Zwischendeck auf, wo wir zwar auch draussen waren, aber vom Wind geschützt. Als wir wieder festen Boden unter unseren Rädern hatten ging es weiter Richtung Fort William, als wir in einiger Entfernung die schwarzen Rauchwolken einer Dampflock hinter den Bäumen sahen. Wären wir nur wenige Sekunden früher da gewesen, hätten wir sie über eine wunderschöne Steinbrücke fahren sehen. Wie sich später herausstellte war das die Brücke die als Kulisse für den Hogwarts-Express aus den Harry Potter Filmen diente. Mist.....

Die letzte Etappe für heute war noch einmal ca. 1 Stunde fahrt, ehe wir in Fort William unser Hotel bezogen.
In die Stadt gingen wir zu Fuss, nach Hause nahmen wir dann aber lieber ein Taxi dass uns ganze £5.- gekostet hat.

Landesteg bei der Fähre