Jamestown - Placerville

Tag 15 - Samstag, 17. September 2016

Nach einem typisch amerikanischen Frühstück mit Spiegeleier, Rösti, Schinken und Belgischer Wafel verabschiedeten wir uns von unserem Coolen Hotel.
Wieder fuhren wir den Highway 49 Richtung Norden und liessen kein historisches Städtchen aus. Auch in Sutter Creek machten wir einen Halt und gingen einmal die "Old Town" rauf und auf der anderen Seite wieder runter. Auch hier sind viele alte Gerätschaften zu sehen. In einem Antiquitäten Laden trafen wir dann auch auf einen Besitzer, der einem Mark Twain Buch entsprungen zu sein schien. Ein riesen Typ von einem Mann, schwarz wie die Nacht mit rotem Hemd und Jeans-Latzhosen. Nur den Kopfhörer den er im Ohr hatte passte so gar nicht. Er gab uns einige Tips was wir hier alles anschauen sollten, doch leider verstanden wir nur die hälfte was er in seinem schnellen Englisch sagte.



Als wir den Fairground in Placerville erreichten wo die ganze Goldwasch-Weltmeisterschaft stattfand war es schon wieder Nachmittag. Wir waren noch nicht 5 Minuten auf dem riesen Gelände, als wir schon einen unserer Freunde trafen. "Yukon" war schon wieder etwas aufgeregt, da er in absehbarer Zeit zum 2er-Team waschen sollte und sein Kollege nirgends aufzufinden war. Zusammen gingen wir schliesslich zum Austragungsort wo gerade die kleinsten Goldwäscher fertig waren. Die Kinder waren kaum 5 Jahre alt und konnten kaum die schweren, mit Sand gefüllten Kessel tragen.
Wir suchten uns einen Platz zum sitzen und sahen den nächsten Kategorien zu. "Yukon" hatte inzwischen seinen Kollegen gefunden und sie mussten sich für ihre Runde parat machen.
Die nervosität der beiden war ihnen deutlich anzusehen und wohl auch die Freude, dass sie doch tatsächlich in der Einzelkategorie im Final stehen.

Nach etwas kühlem zum trinken und einer kleinen Western Showeinlage mit Schiesserei fuhren wir dann zu viert nach Placerville, wo André und ich uns noch im Hotel einchecken mussten. Wir staunten nicht schlecht, dass schon wie bei der Parade am letzen Mittwoch die Strasse durch das Stadtchen gesperrt war. Die haben hier schon wieder ein Fest, dieses mal ist es das Oktoberfest dass hier auf der Strasse gefeiert wurde. Und tatsächlich, der eine oder andere sahen wir in Lederhosen oder im Dirndl herumlaufen. Es gab aus riesigen Smokern Steaks, Brezel und jede Menge Bier. Sogar eine kleine Blaskapelle spielte Oktoberfest-Musik! Eigentlich erstaunlich, da in Amerika das trinken von Alkohol auf den Strassen verboten ist.